Das weiße Gold in unserem Brot …

verwenden wir mit Bedacht und sparsam. Unsere Vollkornschrotbrote benötigen mehr Wasser zum Verquellen als Auszugsmehlbrote oder feine Vollkornmehlbrote. Dadurch haben diese Brote weniger Salzgehalt bezogen auf das gesamte Brot. Und das schmeckt man auch, denn unsere Brote haben keinen aufdringlichen Salzgeschmack wie vergleichbare Produkte. Das von uns verwendete Salz ist nicht jodiert und nicht fluoridiert.

Salz ist jedoch auch wichtig für den Backprozess, denn es hat eine positive Wirkung auf die Teigeigenschaften und eine hefehemmende Wirkung. Die Teigstabilität verbessert sich und ganz ohne Salz schmeckt Brot einfach nicht. 

Unsere Brote enthalten durchschnittlich zwischen 0,3 Prozent und 1,4 Prozent Salz, berechnet auf das ganze Brot. Der Salzgehalt in einer 50 Gramm Scheibe MÄRKISCHES LANDBROT liegt zwischen 0,15 Gramm und 0,7 Gramm. Die EU-Kommission strebt einen Kochsalzgehalt im Brot von 1 Gramm auf 100 Gramm an. Mit einem Salzgehalt von 0,3 Gramm bis 1,4 Gramm pro 100 Gramm Brot sind wir also auf dem richtigen Weg.

Unsere Brote mit dem geringsten Salzgehalt (bezogen auf das ganze Brot) sind:

  • Dinkel-Früchtebrot mit 0,3 %
  • Roggen Sonnenblume mit 0,52 %
  • Schwarzbrot mit 0,79 %
  • Dinkel-Rosinenbrot und -zopf mit 0,9 %
  • Möhre-Walnuss mit 0,93 %

Das Brot mit dem höchsten Salzgehalt, bezogen auf das ganze Brot, ist unser Ciabatta mit 1,36 Prozent.

Fakten und Zahlen zu Salz und Natrium:

  • kochsalzarm: nicht mehr als 120 Milligramm Natrium pro 100 Gramm Lebensmittel
  • kochsalzvermindert: nicht mehr als 250 Milligramm Natrium pro 100 Gramm Lebensmittel
  • Natrium ist ein Bestandteil von Salz: 1 Gramm Salz enthält 0,39 Gramm Natrium (Faktor 2,54)

Regionales Steinsalz aus Sachsen-Anhalt

Seit Juni 2018 verarbeitet MÄRKISCHES LANDBROT in seinen Backwaren traditionell abgebautes und naturbelassenes Steinsalz, sogenanntes Ur-Salz, aus einer Saline in Sachsen-Anhalt. Im Unterschied zu chemisch behandeltem Salz enthält es eine Vielzahl an Mineralien und Spurenelementen. Das in den Salinen eingelagerte Steinsalz hat sich aus den Urzeit-Meeren entwickelt.
Aufgrund der zunehmenden Verschmutzung der Weltmeere durch Kunststoffabfälle sahen wir den Zeitpunkt gekommen, von Meersalz auf Steinsalz zu wechseln.