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Organisation des Umweltschutzes
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Aktive Belegschaft und aktive Zahlen
Bei MÄRKISCHES LANDBROT ist Umweltschutz nicht nur 'Chefsache'. Die Koordination und Kontrolle aller Umweltschutzaktivitäten steuert ein Umweltausschuss, der sich seit Juli 1995 alle drei Monate trifft. Im Laufe der Zeit verstärkte sich das Gefühl innerhalb des Ausschusses dahin gehend, dass man befürchtete sich zu weit vom betrieblichen Alltag zu entfernen. Auch trat eine gewisse Müdigkeit innerhalb des Ausschusses auf. Nach dem internen Audit im März 1997 spornte sich der Umweltausschuss selbst zu folgenden Reformen an:
Die Anzahl der Personen die dem Umweltausschuss angehören wurde verringert. Man war der Meinung ein kleiner Kreis könne effektiver arbeiten. Zusätzlich wurde festgelegt, dass bei Bedarf einzelne Mitarbeiter zusätzlich eingeladen werden.
Für die Mitarbeit am Umweltausschuss verpflichten sich die einzelnen Teilnehmer für mindestens 1 Jahr, um eine Kontinuität der Arbeit gewährleisten zu können. Nach dem Jahr kann jeder frei entscheiden, ob er dem Ausschuss weiter angehören möchte, oder ob er einem anderen Mitarbeiter Platz macht.
Der Ablauf der Sitzungen des Ausschusses wurde verändert. Der Ausschuss wünschte sich eine direktere Zusammenarbeit mit dem Betrieb durch den Ausschuss selbst. Der Ausschuss entschloss, die internen Umweltbetriebsprüfungen über alle Treffen verteilt durchzuführen. Dies geschieht in Form von Teil-Audits der einzelnen Bereiche, die der Ausschuss gemeinsam durchführt und bewertet.
Der Umweltausschuss ist weiterhin der Kern des Umweltmanagements:
Über persönliche Kontakte, Kurzmitteilungen (z.B. als Anlage zu den Gehalt- und Lohnabrechnungen), Aushänge und einen - für alle zugänglichen - Protokollordner wird die gesamte Belegschaft fortwährend an den Umweltschutzaktivitäten beteiligt. Ihre Ideen und Vorschläge werden im Umweltausschuss aufgegriffen oder auch in Eigeninitiative durchgeführt. Der Umweltausschuss prämiert ausgewählte Vorschläge.
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