Nico Mam
Nico Mam

Juni 2015 – Der Mann am Telefon
Interview mit Nico Mam, Vertrieb & Logistik

Wer bei MÄRKISCHES LANDBROT anruft, hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch mal Nico Mam am Telefon. Anfragen aller Art, Bestellungen und auch Beschwerden kommen bei ihm an. Im Vertrieb muss er dafür sorgen, dass die Kundenwünsche erfüllt werden.

Wie bist Du zu MÄRKISCHES LANDBROT gekommen?

Nico: 2004 habe ich über einen Freund einen Job als studentische Hilfskraft in der Bestellannahme bekommen. Dann habe ich mein Studium abgebrochen und eine kaufmännische Ausbildung in einem anderen Betrieb absolviert. Für mich war aber immer klar, dass MÄRKISCHES LANDBROT mein Traumarbeitsplatz ist. Darum bin ich mit den Kollegen in Kontakt geblieben. Und als mir 2011 die Stelle angeboten wurde, bin ich sehr gerne zurückgekommen.

Warum ist MÄRKISCHES LANDBROT so besonders für Dich?

Nico: Für mich stimmt hier einfach alles: das Betriebsklima, das Produkt, die Unternehmensphilosophie und die Entwicklungsziele. Nach meinen Erfahrungen in anderen Unternehmen habe ich das noch mehr zu schätzen gelernt. Bei MÄRKISCHES LANDBROT gibt es keinen Stillstand, der Betrieb will sich stetig weiterentwickeln. Daran mitzuarbeiten bleibt für mich auch in Zukunft eine spannende Herausforderung.

Schneller als von der Geschäftsführung vorgesehen musstest Du aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls eines Kollegen mehr Verantwortung im Vertrieb übernehmen. Was gehört alles zu Deinen Aufgaben?

Nico: Backstube, Kommissionierung und Auslieferung haben zwischen dem Abschluss der Bestellannahme um 18:30 Uhr und den Ladenöffnungszeiten Zeit, die bestellten Brote und Brötchen zu backen und dem Kunden zu liefern. Der Vertrieb muss dafür sorgen, dass alles vorbereitet ist. Wir kümmern uns um die Kundenpflege und die Bestellannahme, informieren über unsere aktuellen Angebote und Änderungen im Sortiment, koordinieren die Logistik und haben auch den Einkauf im Blick. Bei mir laufen alle Rückfragen auf. Ich kümmere mich darum, wenn es Probleme bei der Bestellabwicklung gibt. Außerdem bearbeite ich die Brotspendenanfragen, die bei uns sehr häufig sind. Neben der Routine fallen ausreichend Sonderaufgaben an – das macht den Job hier so interessant. Denn die Einstellung »Was ich heute nicht schaffe, erledige ich morgen« funktioniert bei uns in der Bäckerei nicht.

Der Arbeitsalltag für die Mitarbeiter gestaltet sich sehr unterschiedlich. Wenn das Büropersonal geht, fangen die Bäcker oft erst an. Die Kommissionierung beginnt um 22 Uhr und ausgeliefert wird ab vier Uhr. Wie bleibt man da im Kontakt?

Nico: Die Geschäftsführung legt viel Wert auf Transparenz, nicht nur nach außen zum Kunden, sondern auch nach innen in den Betrieb. Im Mai habe ich als Inhouse-Schulung eine Nacht in der Backstube mitgearbeitet. Auch das hilft, um sich in die Bedürfnisse der anderen Mitarbeiter hineinzuversetzen.

Vielen Dank für das Gespräch!