Anna Walter
Anna Walter

April 2016 – Neuer Rückhalt für Kundenbetreuung
Interview mit Anna Walter, Kundenbetreuung

Seit Dezember 2015 hat Sabine Jansen mit Anna Walter eine tatkräftige Unterstützung bei der Kundenbetreuung von MÄRKISCHES LANDBROT. Die ausgebildete Atemtherapeutin und -pädagogin sowie Studentin der Komplementärtherapie bietet zudem Gesundheitsmaßnahmen für die Mitarbeiter der Brotbäckerei demeter an.

Mit Deiner Einstellung hat MÄRKISCHES LANDBROT die Kundenbetreuung intensiviert. Wie sieht das neue Konzept aus?

Anna: Sabine Jansen und ich wollen alle Verkaufsstellen regelmäßig besuchen. Anhand der Checkliste verschaffen wir uns einen Eindruck, wie die Produkte im Laden angeboten werden. Und natürlich wollen wir ganz im Sinne des Unternehmensmottos »Es gibt immer einen Anfang für das Bessere« ein offenes Ohr haben, wenn mal Dinge an der Schnittstelle Bäckerei - Verkaufsstelle nicht ganz rund laufen. Dieses direkte Feedback hilft MÄRKISCHES LANDBROT, die Qualität von Produkten und Abläufen weiter zu verbessern.

Kommen die unangemeldeten Stippvisiten im Verkaufsalltag nicht eher ungelegen?

Anna: Nein. Mein Eindruck ist, dass die Ladner diesen direkten Draht zu MÄRKISCHES LANDBROT schätzen. Und falls mal gar keine Zeit für einen persönlichen Austausch sein sollte, dann komme ich ja bald wieder.

Hast Du auch Kontakt zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern als Endkunden?

Anna: Im Rahmen der Verkaufsstellenbetreuung nicht, aber auf Messen und bei Neueröffnungen von Geschäften übernehme ich häufig die Verkostungsstände. Diese nutzen manche Verbraucherinnen und Verbraucher auch, um Lob und Anregungen weiterzugeben. Und für die Betreuung der Ladner kann ich mitnehmen, welche Brote auf besonders gute Resonanz stoßen.

Du bietest einmal wöchentlich eine Rückenschule für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Wie kann Atmen bei Rückenproblemen helfen?


Anna: Ich bin froh, dass mir MÄRKISCHES LANDBROT mit der Rückenschule einen Berufseinstieg in mein Kernfach ermöglicht. Bewusstes Atmen hilft, die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper zu stärken. Achtsamkeit und das Erkennen der eigenen Grenzen sind eine wichtige Präventionsmaßnahme, denn der nachhaltige, ressourcenorientierte Umgang mit sich selbst beugt vielen Problemen mit dem Rücken vor.

Wie ist die Resonanz auf Deine Rückenschule?

Anna: Im Moment nehmen fünf Kollegen aus allen Unternehmensbereichen regelmäßig an dem wöchentlich stattfindenden Unterricht teil. Das ist meiner Meinung nach ein gaz guter Rücklauf für diese freiwillige, vom Arbeitgeber bezahlte Gesundheitsmaßnahme. Da der Bäckerberuf körperlich sehr anstrengend ist, hat die Betriebsleitung entschieden, hier zusätzlich eine Einzelschulung durchzuführen. Zwölf Bäckerinnnen und Bäcker nahmen an der Rückenschule teil. Angedacht ist auch, dass ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt an ihren jeweiligen Arbeitsplätzen zu einem rückenschonenden Verhalten anleite.

Herzlichen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!