Feldberaterin Salamatou Alhassane schult Dorfbewohner in der nachhaltigen Landbewirtschaftung.

Soziale Projekte in der Welt

Feldberatung in Niger
Seit 2006 unterstützt MÄRKISCHES LANDBROT die Entwicklungshilfeorganisation EIRENE e.V. in Niger mit der Finanzierung der Feldberatung für kleinbäuerliche Betriebe. Der in der westafrikanischen Sahara gelegene Staat gilt als eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt.
75 Prozent der zehn Millionen Einwohner sind Analphabeten. Gut ein Viertel der Bevölkerung hat nicht täglich etwas zu essen, 40 Prozent der Kinder sind unterernährt. Armut und Hunger sind die Folge von Trockenheit, Heuschreckenplagen und starkem Bevölkerungswachstum. Landflucht und Migration sind für die Menschen häufig die einzige Hoffnung auf Besserung. Viele machen sich auf den gefährlichen Weg nach Europa in eine unsichere Zukunft.
In Zusammenarbeit mit der nigerischen Nichtregierungsorganisation APOR setzt sich EIRENE für bessere Lebensverhältnisse der nomadisch lebenden Viehhalter vor Ort ein. Durch die Vergabe von Mikrokrediten, Schulungsmaßnahmen, Hilfe beim Aufbau von Kleinbetrieben (z.B. zur Erstellung von Korbwaren) und der Entwicklung gemeinsamer Vermarktungskonzepte werden neue Einkommensmöglichkeiten für die verarmten Familien erschlossen.
MÄRKISCHES LANDBROT finanziert im aktuellen Projekt von EIRENE die Feldberaterin Salamatou Alhassane, die die Bauern in die Prinzipien der nachhaltigen Landbewirtschaftung und deren Anwendung einführt.
www.eirene.org

Shanti Leprahilfe in Nepal
In Nepal unterstützt MÄRKISCHES LANDBROT die Shanti Leprahilfe, die Leprakranke pflegt und betreut. Im Rahmen des Neubaus von Kliniken und Werkstätten wird dort auch eine Bäckerei errichtet.
www.shanti-leprahilfe.de

Setzlinge werden in der Baumschule des Nehnang Klosters begutachtet.

Nehnang Kloster in Tibet
MÄRKISCHES LANDBROT unterstützt das Nehnang Kloster beim Aufbau einer Bäckerei. In der Region um die buddhistische Pilgerstätte Boudha Stupa leben 10.000 Nonnen und Mönche sowie zahlreiche Touristen – es besteht also große Nachfrage nach gutem und gesundem Brot. Zudem haben wir für die Aktion Tibetbaum des Klosters gespendet, mit der eine Baumschule aufgebaut und betrieben wird. Ziel der Aktion ist es, den Baumbestand in der Region zu erhöhen und damit CO2 zu binden und Erosion zu vermeiden.
www.tibetbaum.de

Spielende blinde Kinder im Blindenzentrum Braille Without Borders in Tibet.

Blindenzentrum in Tibet
In Tibet unterstützt MÄRKISCHES LANDBROT das 1998 von Sabriye Tenberken gegründete Blindenzentrum Braille Without Borders beim Aufbau einer Bäckerei. Diese wird in Shigatse, wo es eine Farm des Zentrums gibt, gebaut.
www.braillewithoutborders.org

Ärztliche Versorgung in Mustang
In Lo-Manthang, der Hauptstadt des kleinen, mitten im Himalaya gelegenen, einstigen Königreichs Mustang, das heute zu Nepal gehört, wird MÄRKISCHES LANDBROT in den nächsten 5 Jahren (Beginn 2011) mit jährlich 5.000 Euro die Finanzierung einer medizinischen Hilfsstation übernehmen.

 

Motiv einer Survival Postkarte zur Unterstützung indigener Völker.

Survival International
Der Verein hilft indigenen Völkern, ihr Leben zu verteidigen, ihr Land zu schützen und ihre Zukunft selbst zu bestimmen. MÄRKISCHES LANDBROT unterstützt den Verein regelmäßig mit Spenden und lässt seit 2007 über den Verein Weihnachtskarten mit Motiven indigener Völker auflegen.
www.survivalinternational.de

Hilde und Joachim Weckmann mit Mohamed Salia von SEED bei einem Treffen in Berlin 2010.

Mikrokredite und Solarlampen für Sierra Leone
2010 spendete MÄRKISCHES LANDBROT 5.000 Euro an Mohamed Salia und die von ihm gegründete Initative SEED zur Förderung des Unternehmertums und der ökonomischen Entwicklung in Sierra Leone. 10.000 Euro werden wir zudem als Darlehen investieren. Im Frühjahr 2010 konnte Mohamed Salia aus einem Darlehen über 5.000 Euro der Social Business Stiftung die ersten hundert Kleinkredite an Kleinstunternehmen vergeben – der Start für die Adakavi Bank. Ziel ist es, vor allem Kriegswitwen und Waisen den Aufbau einer tragfähigen ökonomischen Lebensgrundlage zu ermöglichen. Mit unserem finanziellen Beitrag unterstützen wir den Aufbau dieses Mikrofinanzinstituts.
Weitere 5.000 Euro investieren wir in ein zweites Projekt von SEED: die Initiative will Solarlampen verkaufen, mit denen die üblichen Petroleum- und Kerosinlampen ersetzt werden können. Diese sind auf mittelfristige Sicht für die Familien deutlich günstiger, sicherer und schonen obendrein das Klima.
www.social-business-stiftung.org


Informieren Sie ich über alle Projekte die wir unterstützen, welche den ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich betreffen.