Soziale Projekte in der Welt

Näherinnen in Nepal
Näherinnen in Nepal

Hilfsprojekt Earthquake Relief Centre in Nepal
Nach dem schweren Erdbeben in Nepal 2015 gründete Padma Wangyal, ehemaliger Bäcker bei MÄRKISCHES LANDBROT und seit 2009 Partner in verschiedenen Sozial- und Umweltprojekten der Region, das Earthquake Relief Centre. Ziel ist es Hilfe betroffenen Frauen und Kindern zu geben. Frauen aus drei Gemeinden können sich zu Schneiderinnen ausbilden lassen in einem Basis- und Aufbaukurs. Sie lernen die Grundkenntnisse des Nähens, Anleitung für Schuluniformen und Kleidung sowie die Pflege und Reparatur von Nähmaschinen. Ausbilderin ist Asha Nepali, die seit längerem in der NGO Jai Dhurga Women Association engagiert ist. Neben dieser Association sind die deutsche Karma Kagyü Gemeinschaft und MÄRKISCHES LANDBROT finanzielle Unterstützer des Earthquake Relief Centre. Wir haben insgesamt 15.000 Euro innerhalb von drei Jahren zugesagt.
kamalashila.de/institut/karma-kagyue-gemeinschaft

Tibet-Brot Aktion im Juli 2015 – im Hintergrund die Portala in Tibet.
Tibet-Brot Aktion im Juli 2015 – im Hintergrund die Portala in Tibet.

Unterstützung für Erdbebenopfer in Nepal
Die verheerenden Erdbeben, die im April und Mai 2015 in Nepal erhebliche Schäden für die Bevölkerung anrichteten, haben uns sehr betroffen gemacht. Den 80. Geburtstag des Dalai Lama am 6. Juli 2015 nahm MÄRKISCHES LANDBROT deswegen zum Anlass, um mit dem Tibet-Brot nicht nur auf den gewaltfreien Widerstand der Tibeter gegen die Zerstörung ihrer Kultur und die wirtschaftliche Ausbeutung durch China aufmerksam zu machen – sondern auch, um Spenden für die in Nepal lebenden Exil-Tibeter zu sammeln. Pro verkauftem Tibet-Brot gingen 25 Cent direkt an ein Projekt der Dolpo Tulku Charitable Foundation, welche Wellblechdächer zum Wiederaufbau von Häusern in der Erdbebenregion verteilt. Weitere 25 Cent pro verkauftem Brot gingen an die Tibet-Initiative Deutschland für ihre politische Aufklärungsarbeit, mit denen wir gemeinsam durch Flyer und Plakate auf die Aktion aufmerksam machten.
www.dolpotulku.org
www.tibet-initiative.de

Krankenschwester Pema Dolma behandelt einen Dorfbewohner.
Krankenschwester Pema Dolma behandelt einen Dorfbewohner.

Unterstützung der Krankenschwester Pema Dolma / Nepal
Seit 2014 spendet MÄRKISCHES LANDBROT direkt das Jahresentgelt der Krankenschwester Pema Dolma in Saldang, einem Ort im oberen Landstrich Dolpo in Nepal. Im September 2014 reiste Geschäftsführer Joachim Weckmann mit Padma Wangyal, der vor einigen Jahren als Bäcker bei uns arbeitete und nun einige Projekte in Nepal leitet, sowie Pascal Schünemann in die Region Dolpo in Nepal und lernte dort die Krankenschwester Pema Dolma und ihre Arbeit vor Ort kennen. Bei einer Veranstaltung im November 2014 in unserer Backstube wurden die Entgelte der unentgeltlich arbeitenden Mitarbeiter und Spendeneinnahmen von Besuchern für dieses Projekt verwendet.

Amchi Centre in Lingshed.
Amchi Centre in Lingshed.

Traditionelle Heilmedizin in Ladakh / Indien
Seit 2012 unterstützt MÄRKISCHES LANDBROT über die American Himalayan Foundation ein Projekt zur Förderung der traditionellen Heilmedizin Amchi in Lingshed in der Region Ladakh.
Ladakh, im Norden von Indien, zählt zu den höchstgelegenen Siedlungsgebieten der Welt. Die Region ist aufgrund des starken Schneefalls gut sieben Monate im Jahr von der Außenwelt abgeschnitten. In 2002 wurde mit Spendengeldern eine Klinik eingerichtet und eine Schule für die althergebrachte Heilmethode Amchi gegründet. Neben Studenten werden auch die Bewohner der umliegenden Dörfer in den Grundlagen der Amchi-Medizin sowie der Aufbereitung und Wirkung der heimischen Heilkräuter unterrichtet. Durch das Projekt hat sich die medizinische Versorgung der Region erheblich verbessert, insbesondere die Sterberate von Frauen im Kindbett wurde deutlich gesenkt.
Der Beitrag von MÄRKISCHES LANDBROT wird zur Bezahlung von fünf Amchi-Ärzten und für die Ausbildung von 14 Studenten verwendet.
www.himalayan-foundation.org

Feldberater Chétima Moustapha (links stehend) bei der Erläuterung der halbmondförmigen Pflanzlochmethode.
Feldberater Chétima Moustapha (links stehend) bei der Erläuterung der halbmondförmigen Pflanzlochmethode.

Feldberatung in Niger
Niger ist eines der ärmsten Länder der Welt. 80 Prozent seiner Fläche wird von der Sahara bedeckt, die restlichen 20 Prozent liegen in der Sahelzone, in der nur unregelmäßig Regen fällt. Um die jährlich wachsende Bevölkerung trotz Dürren und Ernteausfällen zu ernähren, werden die landwirtschaftlichen Flächen immer intensiver genutzt. Ein Teufelskreis, denn die Bodenfruchtbarkeit kann sich so nicht mehr regenerieren, die Erträge sinken. Bereits 2,5 Millionen Menschen, ein Viertel der Bevölkerung, müssen mit weniger als einer Mahlzeit pro Tag auskommen. 40 Prozent der Kinder sind unterernährt.
Seit 2006 fördert MÄRKISCHES LANDBROT über die Entwicklungshilfeorganisation EIRENE e.V. ein Projekt zur Verbesserung der Nahrungssicherheit in Niger. In Zusammenarbeit mit der nigrischen Nichtregierungsorganisation ADROC werden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus der Region Téra im westlichen Niger unterstützt, ihren Ackerbau so zu verbessern, dass sie langfristig genügend Nahrung und Einkommen erwirtschaften und damit Hungersnöten vorbeugen können. Schwerpunkte des Projektes sind zum Einen die Ausbildung und Beratung für angepasste, bodenschonende Anbauweisen durch lokale Feldberater. Zum Anderen werden die Dorfgemeinschaften bei der Einrichtung und Verwaltung gemeinschaftlich genutzter Saatgutbanken und Erntelager unterstützt. Das verbindende Element aller Aktivitäten ist die Befähigung der Menschen zur Selbsthilfe.
MÄRKISCHES LANDBROT finanzierte die Feldberaterin Salamatou Alhassane, die Ende 2011 das Projekt verließ, um eine Stelle in einer internationalen Organisation im Niger anzutreten. Seit 2013 finanziert MÄRKISCHES LANDBROT für vier Jahre den Feldberater Chétima Moustapha. Er schult die Bauern vor Ort in Agroforstkulturen. Das Pflanzen von Bäumen als Erosionsschutz auf der Ackerfläche bringt mehrfachen Nutzen: Die Bäume liefern Brennholz, Früchte und Viehfutter, gleichzeitig schützen sie den Boden vor Erosion, spenden Schatten und verbessern die Wasserhaltefähigkeit der Erde. Als weiterer Erosionsschutz werden halbmondförmige Erdwälle um das Pflanzloch quer zur Abflussrichtung des Regenwassers errichtet.
Chétima Moustapha hat gemeinsam mit anderen Feldberatern die Baumpflanzung auf den Ackerflächen, die 2014 abgeschlossen wurden, ausgewertet. Es konnten 4.000 Bäume mehr gepflanzt werden, weil mehr Spendengelder zur Verfügung standen und das Interesse der Bauern sehr groß war. Im Oktober war Haupterntezeit für Hirse und es wurde ein beeindruckender Erfolg festgestellt: insgesamt konnte der Ertrag von vier Tonnen pro Hektar und Jahr auf bis zu acht Tonnen pro Hektar gesteigert werden.
Der Zwischenbericht vom März 2015 belegt die Erfolge seit November 2014. Die intensive und kontinuierliche Feldberatung von Chétima Moustapha trug dazu bei, dass mehr als weitere 50 Bauernfamilien die erlernten Techniken zum Erosionsschutz und zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit in Eigenregie anwenden. Ebenso ihre Kenntnisse an Familien weitergeben, die nicht an den Schulungen teilnahmen. Inzwischen sind 550 Bauernfamilien geschult, es waren 400 geplant. Messungen ergaben, dass der Ernteertrag von Kolbenhirse auf den behandelten Feldern gegenüber denen auf unbehandelten Feldern fast das Doppelte übersteigt.
Der Fortschrittsbericht vom Oktober 2015 ergibt wie bereits 2014, dass die Hirse-Erträge auf den behandelten Feldern doppelt so hoch sind wie die auf den unbehandelten. Insgesamt werden nun 63 Dörfer betreut. Chétima Moustapha hat im September das Team verlassen, weil er in einer nigrischen Forstbehörde eine unbefristete Anstellung bekam, die ihm für die Versorgung seiner Familie mehr Sicherheit gibt.

Feldberater Souleymane Mohamed.
Feldberater Souleymane Mohamed.

Der neu gewählte Nachfolger ist Souleymane Mohamed, welcher eine landwirtschaftliche Ausbildung hat und bereits in einem Projekt für EIRENE im Niger mitgearbeitet hatte. Er wird die Schulungen für Agroforstmaßnahmen und Erosionsschutz fortführen sowie die Dorfberatung und koordiniert das Team der Feldberater. Mit seiner Familie lebt er in Téra.
Seit November 2015 organisiert Souleymane Mohamed die Schulungen für die Bäuerinnen und Bauern der Region Téra. Zusätzlich zu den Schwerpunkten Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Erosionsschutz werden nun auch Kurse über richtige Kompostierung und Herstellung von Lecksteinen für Rinder durchgeführt. Außerdem können die Familien seit einem Jahr Ziegen der regionalen Rasse Chèvres rousses de Maradi erwerben. Sie werden in der Zucht und dem Weiterverkauf unterstützt. Dank vieler Bausteine des Projektes ist die Nahrungssituation in Téra stabil, wenngleich der Gemüseanbau wegen Wassermangel schwierig ist. In den nächsten drei Jahren wollen die Feldberater sich darauf konzentrieren, dass die erlernten Maßnahmen angewandt werden und die Netzwerke zur Selbsthilfe stabilisiert werden.
Der Fortschrittsbericht vom 1. Dezember 2016 gibt bekannt, dass aufgrund häufig auftretender Konflikte zwischen Viehhaltern und Bauern verschiedener Dorfgemeinschaften - wobei es um Ansprüche auf Land und Wasserstellen geht - Souleymane Mohamed Fortbildungen zur gewaltfreien Konfliktbearbeitung und Mediation besuchte. Diese werden gemeinsam von EIRENE und der Nichtregierungsorganisation Genovico angeboten. Von Oktober bis November 2016 konnte Souleymane bereits erfolgreich zwei Streitigkeiten schlichten.

Feldberaterin Zeinabou Hama Maiga
Feldberaterin Zeinabou Hama Maiga

Seit April 2017 unterstützt MÄRKISCHES LANDBROT die Feldberaterin Zeinabou Hama Maiga und verlängert damit die Projektförderung um weitere zwei Jahre bei EIRENE. Zeinabou ist neu im Team weil ein anderer Feldberater die Gruppe verließ. Sie führt die Beratung der Familien in den Bereichen Erosionsschutz, Bodenverbesserung, Pflege und Anpflanzung von Bäumen fort. Desweiteren berät sie die neu gegründeten Selbsthilfegruppen in der Umsetzung der Aktionspläne. Im Team wird sie sehr geschätzt, weil sie bereits nach wenigen Monaten dynamisch und professionell arbeitet. Zuvor war sie in einem Gesundheitsprojekt in Téra tätig. Uns liegt besonders die Förderung von Frauen und das Schaffen von Einkommen für Frauen in Afrika am Herzen und darum entschlossen wir uns, nun die Feldberaterin Zeinabou zu unterstützen.
www.eirene.org

IFOAM EU Gruppe
Die IFOAM EU Gruppe ist als führender Lobbyist für die Interessen der biologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft in der politischen Arena der EU anerkannt. Durch ihr Brüsseler Büro hat die IFOAM EU Gruppe Zugang zu einem ausgedehnten Netzwerk in der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat sowie Organisationen der Zivilgesellschaft.
Das Jahr 2011 sowie die folgenden Jahre sind von höchster Bedeutung für die Weiterentwicklung des Biosektors in Europa: die EU ist dabei, neue Prioritäten und Finanzmittel für die nächsten Jahre festzulegen. Entscheidende Änderungen sind in der EU-Forschungspolitik, der Gemeinsam Agrarpolitik, der EU-Politik zum Klimawandel und Biodiversität sowie den Richtlinien zur Verarbeitung biologischer Erzeugnisse gemäß der neuen EU-Verordnung 834 / 2007 zu erwarten.
All diese politischen Entscheidungsprozesse machen eine starke Repräsentanz des Biosektors auf EU-Ebene zwingend notwendig. IFOAM EU hat das hierfür benötigte Wissen, die Netzwerke und die Erfahrung. Was noch fehlt sind ausreichende Finanzmittel für die Arbeit.
MÄRKISCHES LANDBROT ist ein Förderspender der IFOAM EU Gruppe.
www.ifoam.org

Shanti Leprahilfe in Nepal
In Nepal unterstützte MÄRKISCHES LANDBROT die Shanti Leprahilfe, die Leprakranke pflegt und betreut. Im Rahmen des Neubaus von Kliniken und Werkstätten wurde dort auch eine Bäckerei errichtet.
www.shanti-leprahilfe.de

Setzlinge werden in der Baumschule des Nehnang Klosters begutachtet.
Setzlinge werden in der Baumschule des Nehnang Klosters begutachtet.

Nehnang Kloster in Tibet
MÄRKISCHES LANDBROT unterstützte das Nehnang Kloster beim Aufbau einer Bäckerei. In der Region um die buddhistische Pilgerstätte Boudha Stupa leben 10.000 Nonnen und Mönche sowie zahlreiche Touristen – es besteht also große Nachfrage nach gutem und gesundem Brot. Zudem haben wir für die Aktion Tibetbaum des Klosters gespendet, mit der eine Baumschule aufgebaut und betrieben wird. Ziel der Aktion ist es, den Baumbestand in der Region zu erhöhen und damit CO2 zu binden und Erosion zu vermeiden.
www.tibetbaum.de

Spielende blinde Kinder im Blindenzentrum Braille Without Borders in Tibet.
Spielende blinde Kinder im Blindenzentrum Braille Without Borders in Tibet.

Blindenzentrum in Tibet
In Tibet unterstützte MÄRKISCHES LANDBROT das 1998 von Sabriye Tenberken gegründete Blindenzentrum Braille Without Borders beim Aufbau einer Bäckerei. Diese wurde in Shigatse, wo es eine Farm des Zentrums gibt, gebaut.
www.braillewithoutborders.org

Ärztliche Versorgung in Mustang
In Lo-Manthang, der Hauptstadt des kleinen, mitten im Himalaya gelegenen, einstigen Königreichs Mustang, das heute zu Nepal gehört, übernimmt MÄRKISCHES LANDBROT für fünf Jahre (Beginn 2011) mit jährlich 5.000 Euro die Finanzierung einer medizinischen Hilfsstation.
Briefe mit Erfahrungen von Arzthelfern erhielten wir im Herbst 2013.

 

Motiv einer Survival Postkarte zur Unterstützung indigener Völker.
Motiv einer Survival Postkarte zur Unterstützung indigener Völker.

Survival International
Der Verein hilft indigenen Völkern, ihr Leben zu verteidigen, ihr Land zu schützen und ihre Zukunft selbst zu bestimmen. MÄRKISCHES LANDBROT unterstützte den Verein regelmäßig mit Spenden und ließ über den Verein des öfteren Weihnachtskarten mit Motiven indigener Völker auflegen.
www.survivalinternational.de

Hilde und Joachim Weckmann mit Mohamed Salia von SEED bei einem Treffen in Berlin 2010.
Hilde und Joachim Weckmann mit Mohamed Salia von SEED bei einem Treffen in Berlin 2010.

Mikrokredite und Solarlampen für Sierra Leone
2010 spendete MÄRKISCHES LANDBROT 5.000 Euro an Mohamed Salia und die von ihm gegründete Initative SEED zur Förderung des Unternehmertums und der ökonomischen Entwicklung in Sierra Leone. 10.000 Euro investierten wir zudem als Darlehen. Im Frühjahr 2010 konnte Mohamed Salia aus einem Darlehen über 5.000 Euro der Social Business Stiftung die ersten hundert Kleinkredite an Kleinstunternehmen vergeben – der Start für die Adakavi Bank. Ziel ist es, vor allem Kriegswitwen und Waisen den Aufbau einer tragfähigen ökonomischen Lebensgrundlage zu ermöglichen. Mit unserem finanziellen Beitrag unterstützen wir den Aufbau dieses Mikrofinanzinstituts.
Weitere 5.000 Euro investierten wir in ein zweites Projekt von SEED: die Initiative will Solarlampen verkaufen, mit denen die üblichen Petroleum- und Kerosinlampen ersetzt werden können. Diese sind auf mittelfristige Sicht für die Familien deutlich günstiger, sicherer und schonen obendrein das Klima.
Ende August 2012 erreichte uns von Mohamed Salia die Nachricht, dass in Sierra Leone die Cholera ausgebrochen ist und bereits viele in der Bevölkerung erkrankt seien. Mit dem Kauf von Medikamenten und einer Aufklärungsaktion wollte SEED den Menschen helfen, sich vor Ansteckung zu schützen und die Betroffenen gesund werden. MÄRKISCHES LANDBROT schickte sofort eine Geldspende, um die Arbeit von SEED zu unterstützen.
www.social-business-stiftung.org

Frauenhaus in Kabwe, Sambia.
Frauenhaus in Kabwe, Sambia.

Frauenhäuser in Afrika
Seit Ende 2014 startete MÄRKISCHES LANDBROT eine dreijährige Zusammenarbeit mit dem Verein »Frauenhäuser in Afrika«. Die vom Berliner Naturkosmetik-Unternehmen i+m gegründete Organisation hat bereits ein erstes Frauenhaus in der Stadt Kabwe in Sambia gebaut. Hierhin können sich Frauen und Mädchen vor häuslicher Gewalt flüchten. Doch das als Notauffang konzipierte Haus reicht nicht aus, denn viele Betroffene können nicht zu ihren Familien zurückkehren. i+m hat deswegen mit dem Bau eines Frauendorfes begonnen, in dem die Frauen länger wohnen bleiben können. Während dieser Zeit sollen sie in ökologischer Landwirtschaft ausgebildet werden. Mit einem Sponsoring von jährlich 2.500 Euro über vorerst drei Jahre wird MÄRKISCHES LANDBROT die Bezahlung von Lehr- und Ausbildungskräften unterstützen.
www.iplusm.berlin

Amanda Beukes aus Namibia
Amanda Beukes aus Namibia

Stipendiumsunterstützung
Ebenfalls seit Ende 2014 unterstützt MÄRKISCHES LANDBROT die 20-jährige Amanda Beukes aus Namibia mit einem Stipendium bei ihrer Ausbildung in ländlicher Hauswirtschaft am Agricultural Training Center Krumhuk (ATCK). Das ATCK gehört zu den wenigen Ausbildungszentren für Landwirtschaft in Namibia und stellt die Grundlagen des ökologischen und biodynamischen Landbaus in den Mittelpunkt seiner Lehrpläne. Amanda Beukes musste ihre schulische Ausbildung aufgrund ihrer Schwangerschaft nach der 11. Klasse abbrechen. Ihr inzwischen zweijähriger Sohn geht nun in den Kindergarten der Farm und sie kann ihre Ausbildung fortsetzen.
»Hier werde ich in zwei Jahren viel lernen! Besonders der Bereich 'Hotellerie und Tourismus' interessiert mich, der mit zur Ausbildung gehört«, schreibt sie in ihrem Dankesbrief.
www.atckrumhuk.org


Informieren Sie sich über alle Projekte die wir unterstützen, welche den ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich betreffen.