Preispolitik

Die Preispolitik von MÄRKISCHES LANDBROT ist einerseits von dem Wunsch geprägt, vielen Menschen Zugang zu qualitativ hochwertigen Backwaren zu erschließen, andererseits aber auch von dem Willen, eine faire Entlohnung entlang der Wertschöpfungskette zu ermöglichen.

Durch Transparenz kann dem Verbraucher vermittelt werden, dass auch er mit dem Kauf des Produktes ein Teil der an Fairness ausgerichteten Wertschöpfungskette wird. Um diese Transparenz zu schaffen hat MÄRKISCHES LANDBROT begonnen, auch einzelne produktbezogene Preiskalkulationen zu veröffentlichen.

Kalkulation

(Stand 2016)

Faire Preise sind unser Anspruch. Das bedeutet für MÄRKISCHES LANDBROT, dass wir Landwirte, Lieferanten, Lohnunternehmen und Mitarbeiter fair für ihre Leistungen honorieren. Gleichzeitig wollen wir den Verbrauchern unsere hochwertigen Produkte zu guten Preisen anbieten. Darum arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung unserer Produktionsabläufe.

Kostenstruktur: Roggenbrot 1.000 g (angenommener Verkaufspreis Handel 3,49 Euro = 100 Prozent)
Kostenstruktur: Roggenbrot 1.000 g (angenommener Verkaufspreis Handel 3,49 Euro = 100 Prozent)

 

Kostenstruktur vom Bauern bis zum Handel

Der Backstubenleiter Patrick Hannemann und Geschäftsführer Christoph Deinert beschäftigten sich Ende 2013 / 2014 intensiv mit den Personalstückkosten bei MÄRKISCHES LANDBROT und trugen alle relevanten Daten zusammen.

Betrachtet man die Kostenstruktur bezogen zum Beispiel auf ein Roggenbrot mit einem angenommenen Verkaufspreis von 3,49 Euro vom Bauern bis zum Handel, entfallen 47,6 Prozent auf Mühle und Bäckerei von MÄRKISCHES LANDBROT. 12,3 Prozent der Kosten entstehen in der vorgelagerten Wertschöpfungskette. Der übrige Anteil ist der Herstellung nachgelagert. Obwohl eine Bäckerei als energieintensiv eingestuft wird, liegen die Energiekosten bei MÄRKISCHES LANDBROT unter 3 Prozent.

Kostenstruktur bei MÄRKISCHES LANDBROT

Nur auf die Mühle und Bäckerei von MÄRKISCHES LANDBROT bezogen entfielen mit 14 Prozent der größte Posten auf das Personal, gefolgt mit 12 Prozent für die Bauern inklusive externer Getreideaufbereitung und aller übrigen Zutaten. Transporte machten 10 Prozent aus. Alle weiteren Positionen von Energie über Instandhaltung und Werbekosten bis zu den Investitionen machten 64 Prozent der Kosten aus.