Mit Postkarten wirbt der Demeter-Verband für die jährliche Baumpflanzaktion.
Mit Postkarten wirbt der Demeter-Verband für die jährliche Baumpflanzaktion.

In der Region
Brandenburger Pflanzaktion
Der Demeter-Verband veranstaltet seit 2004 jährlich im Herbst eine Baum-Pflanzaktion auf Brandenburger Demeter-Betrieben. Für 30 Euro kann ein Baum gespendet werden.
Der Hintergrund sind wissenschaftliche Studien, die warnen: durch den Klimawandel droht Brandenburg zu versteppen. Ursache dafür ist nicht nur die Wasserknappheit, sondern auch die sehr offene Landschaft. Als Ausgleich können Laubbäume, Alleen und Obstwiesen dienen, denn sie wirken sich positiv auf die Wasserbilanz aus. Wir unterstützen die jährlich stattfindende Pflanzaktion.
www.demeter-im-osten.de

Naturschutzstation Malchow
Die Naturschutzstation Malchow liegt am Rande von Berlin. Über die Jahre hat sie sich zu einem Erlebniszentrum für Natur entwickelt. Wir unterstützen regelmäßig die Aktionen der Station.
www.naturschutzstation-malchow.de

Gentechnikfreie Region Uckermark-Barnim
In Brandenburg wird Gentechnik zunehmend ein größeres Thema. Ein Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen ist inakzeptabel. Gentechnik gefährdet die biologische Vielfalt und erhöht die Abhängigkeit der Lebensmittelerzeugung von international agierenden Konzernen. Gentechnikfreies Wirtschaften, auf das die ökologische Landwirtschaft setzt, wird gefährdet, wenn immer mehr Betriebe Agro-Gentechnik einsetzen. Wir unterstützen aktiv die Bemühungen um eine gentechnikfreie Region.
www.gentechnikfreie-regionen.de

Plakataktion Bantam Mais
Plakataktion Bantam Mais

Bantam Mais
Bantam Mais ist eine bundesweite Aktion gegen Gentechnik. Jeder ist aufgerufen, den samenfesten Gemüsemais Bantam anzubauen – auf dem Balkon, im Garten oder auf dem Acker. Der Mais muss vor gentechnischen Verunreinigungen geschützt werden. Ergo: wo Bantam steht, wächst kein Genmais. Wir unterstützen die Aktion Bantam Mais.
www.bantam-mais.de

Banner der Aktion »SaatGutBrot«.
Banner der Aktion »SaatGutBrot«.

Vielfalt statt Einfalt!
Am Anfang der Nahrungsmittelerzeugung steht das Saatgut - eines der ältesten Kulturgüter des Menschen. Über Jahrtausende kultivierten Bauern Wildpflanzen für die jeweiligen Standorte und klimatischen Verhältnisse. So entstand ein Reichtum an lokal angepassten Sorten, doch mit der landwirtschaftlichen Intensivierung schwindet diese Vielfalt. Mineraldünger und Pestizide vereinheitlichen die Standortbedingungen und weltweit konzentrierter Anbau von Mais, Soja und Weizen setzen der Artenvielfalt zu. Wer das Saatgut kontrolliert hat auch die Kontrolle über unsere Lebensmittel. Heute werden bereits 75 Prozent des kommerziellen, weltweiten Saatgutmarktes von nur zehn internationalen Unternehmen dominiert. Mit Hilfe von Patenten, Gentechnik und Hybridsaatgut drängen sie kleine Saatgutzüchter vom Markt. Die Sortenvielfalt (Agro-Biodiversität) schrumpft.
Beinahe hätte die Europäische Kommission diese Situation mit einer neuen Saatgutgesetzgebung noch verschärft. Doch das Europäische Parlament hat den Verordnungsentwurf, der das Nischendasein von Vielfaltssorten und Öko-Züchtungen zementiert hätte, zurückgewiesen. Das ist ein Etappensieg für die Förderung der Saatgutvielfalt, aber kein Grund zum Ausruhen.

SaatGutBrot unterstützt die biologischen Züchter, die sich mit ihrer Arbeit gegen diesen Verlust an Biodiversität stemmen und Sorten speziell für die Ansprüche des ökologischen Landbaus entwickeln. Finanziert wird deren Engagement überwiegend aus Spenden und Förderbeiträgen und nur zu einem geringen Anteil aus Lizenzen für das Saatgut.
Bei den gezielten Aktionen von SaatGutBrot verkaufen sich beteiligende Bäckereien im Aktionszeitraum ein bestimmtes Brot mit dem Zweck, dass die Einnahmen vollständig an den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft geht.

MÄRKISCHES LANDBROT beteiligte sich auch in 2014 an der Aktion »SaatGutBrot«, mit der vom 2. bis 7. Juni Geld für den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft gesammelt wurde. Bei der ersten Aktion im Herbst 2013 wurden 40.000 Euro erzielt, die der ökologischen Getreidezüchtung zu Gute kamen. Die Auftaktveranstaltung der Aktion fand in der Markthalle IX in Kreuzberg statt. Dort ging es um die gesamte Wertschöpfungskette vom Getreide bis zum Brot.
Ebenso unterstützten wir in 2014 – wie schon zuvor – die Projekte Bantam-Mais, GMO-Free Regions und den Saatgutfonds, drei Projekte der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, mit insgesamt 4.000 Euro.
Auch in 2016 fand vom 31. Oktober bis 6. November die Aktion SaatGutBrot statt, bei der sich MÄRKISCHES LANDBROT mit dem Verkauf des Lichtkornroggenbrotes beteiligte und dessen Verkaufserlös gespendet wird. Darüber hinaus unterstützen wir den Saatgutfonds seit Jahren finanziell.
www.saatgutfonds.de
www.die-baecker.org

Bäuerliche Gesellschaft Nord-Westdeutschland e.V.
Der Verein führt freie Ausbildungen für eine biologisch-dynamische Wirtschaftsweise durch. Angeboten werden Seminare im Bereich Landwirtschaft und Gartenbau. Wir sind Förderer des Vereins.
www.demeter-im-norden.de

Sponsor des Forschungspreises Bio-Lebensmittelwirtschaft
Die ökologisch orientierte Lebensmittelwirtschaft leistet mit ihren innovativen Ansätzen einen entscheidenden Beitrag zur Lösung von Nachhaltigkeitsfragen in der Ernährungwirtschaft. Forschung und Entwicklung sind für eine erfolgreiche Weiterentwicklung dieser Arbeit bedeutend. Doch ökologische Fragestellungen, die die Branche beschäftigen, werden an vielen Hochschulen bislang zu wenig wahrgenommen.
Der Forschungspreis Bio-Lebensmittelwirtschaft soll die Kooperation zwischen der ökologischen Lebensmittelwirtschaft und Hochschulen fördern.
Mit dem erstmalig auf der Biofach 2014 verliehenen Preis werden akademische Abschlussarbeiten (Bachelor, Master und Dissertationen) prämiert, die sich mit ökologischen Themen und Aspekten der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. 
MÄRKISCHES LANDBROT ist der Initiative als Sponsor beigetreten.
In 2016 waren die Gewinner Svenja Herzog mit ihrer Arbeit über den bei der Ölgewinnung übrig bleibenden Sonnenblumenpresskuchen als Protein für die menschliche Ernährung. Maria Jaeger untersuchte das Thema geeigneter Rinderrassen in der Bio-Landwirtschaft für die auch für den Klimaschutz wichtigen Weidehaltung. Janna Möller hatte zum Thema die Entwicklung eines Instruments für das Ideenmanagement.
In 2017 waren die Gewinner Michaela Haack mit ihrer Thesis über Gemeinschafts-verpflegung in Hinblick auf Nachhaltigkeitskriterien sowie ökologische und regionale Produktbeschaffung. Hanna Treu stellte in ihrer Masterarbeit die Frage, was die Unterschiede zwischen der Nahrungsaufnahme ökologischer und konventioneller Konsumenten sind und fragt wie sich klimatische Auswirkungen und Landnutzung zwischen ökologischen und konventionellen Lebensmitteln unterscheiden. Irina Voß beleuchtet in ihrer Masterarbeit die Transaktionen im internationalen Markt und am Beispiel Burkina Faso untersucht sie, wie die Vermarktung bio-zertifizierter Agrarprodukte durch Kleinbetriebe organisiert und koordiniert werden kann.
www.forschungspreis-bio-lebensmittel.de

Greenkids e.V.
Greenkids e.V. ist eine eigenständige Magdeburger-Jugend-Umweltschutzorganisation. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zum Schutz der Umwelt zu motivieren und ihnen die Möglichkeit zu bieten, aktiv zu werden. Wir unterstützen die Organisation mit Sachspenden.
www.greenkids.de

VERN e.V. – Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen in Brandenburg
Der Verein engagiert sich für den Erhalt und die Rekultivierung alter Getreidesorten, wie zum Beispiel des Bergroggens, der im Brodowiner von uns verbacken wird, oder des Champagnerroggens, der in vielen Brotsorten verbacken wird.
www.genres.de/infos/vern/

Zukunftsstiftung Landwirtschaft
Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft fördert wegweisende Projekte der nachhaltigen Landbewirtschaftung. Sie engagiert sich außerdem in der öffentlichen Diskussion mit dem Ziel, die biologische Landwirtschaft als Leitbild künftiger Agrarpolitik zu etablieren und fortzuentwickeln. Ein bekanntes Projekt, das die Stiftung nach Berlin gebracht hat, ist der Dokumentarfilm »WE FEED THE WORLD«. Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft hat einen Saatgutfond aufgelegt, um die ökologische Saatgutzüchtung zu unterstützen. Sie fördert kontinuierlich die biologisch-dynamisch arbeitenden Züchtungsinitiativen unter deren Händen die Grundlage unserer Ernährung frei von Gentechnik und Monopolisierung gedeiht. Der freie Zugang zu Saatgut, dessen Fruchtbarkeit, Vielfalt und Anpassung an lokale Gegebenheiten werden weltweit als ein Schritt hin zu mehr Ernährungssicherheit und nachhaltiger Landwirtschaft gewertet. Wir sind regelmäßiger Sponsor der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und Unterstützer des Saatgutfonds.
www.zs-l.de
www.saatgutfonds.de