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Product Carbon Footprint Rechner
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Der Klimaschutz ist und bleibt eine der größten Herausforderungen
unserer Zeit. Um das 2-Grad-Ziel zu erreichen und so die schlimmsten Auswirkungen
des Klimawandels zu verhindern, müssen wir die klimarelevanten Emissionen
bis 2050 um mindestens 80 Prozent reduzieren.
Bei der Frage, wie dies umgesetzt werden kann, rückt auch der produktbezogene
Klimaschutz verstärkt ins öffentliche Interesse. Ein Ansatzpunkt ist
die Ausweisung des Product Carbon Footprints, der alle klimarelevanten Emissionen
wiedergibt, die in der Lebensphase eines Produkts entstehen. Für diesen
Weg hat sich MÄRKISCHES LANDBROT entschieden.
Dazu haben wir untersucht, welche Treibhausgase im Rahmen der Produktion und
der Auslieferung unserer Brote - also bei Getreideanbau, Lieferverkehr und der
Verarbeitung in der Mühle und unserer Bäckerei - entstehen. Außerdem
haben wir beleuchtet, wie die KäuferInnen unserer Produkte die Treibhausgasentstehung
durch ihr eigenes Konsumverhalten beeinflussen.
Aus den Ergebnissen entwickelte MÄRKISCHES LANDBROT für alle Produkte
einen Product Carbon Footprint (kurz PCF). Bei unserer speziellen Methode des
PCF Rechners werden alle in der Erzeugung entstehenden Emissionen anhand der
Rezepturen auf die tatsächlich produzierte Menge an Broten und Backwaren
umgelegt. Jede EndverbraucherIn kann ihr eigenes Konsumverhalten mit in die Betrachtung
einbeziehen. Denn die aus Einkaufs- und Nutzungsverhalten hervorgehenden klimarelevanten
Emissionen können höher sein, als die Emissionen der gesamten Erzeugungskette.
Damit bieten einfache Verhaltensänderungen manchmal höhere Einsparungspotentiale
als durch die Optimierung hocheffizienter Herstellungsprozesse erreicht werden
können.
Mit unserem PCF-Rechner wollen wir als MÄRKISCHES LANDBROT unsere Kunden
dazu einladen, den eigenen Fußabdruck unter die Lupe zu nehmen und gemeinsam
mit uns entscheidende Schritte für einen erfolgreichen Klimaschutz zu tun. |
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Statements zum PCF |
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Renate Künast (Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag)
„Der Klimawandel geht uns alle an. Wenn wir das 2-Grad-Ziel erreichen und damit die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels verhindern wollen, müssen wir die klimawirksamen Emissionen bis 2050 fast vollständig reduzieren. Das bedeutet, dass wir auch beim privaten Konsum einsparen müssen. MÄRKISCHES LANDBROT bietet den Kunden mit dem Carbon Footprint inklusive des persönlichen Konsumverhaltens einen wichtigen und richtigen Ansatz, um sich die eigenen CO2-Emissionen zu vergegenwärtigen und Reduktionsmöglichkeiten aufzuspüren.“
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Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Deutschen Nachhaltigkeitsrates)
„Wo andere noch drüber diskutieren, fangen manche schon mal an, das Kohlenstoff-Preisschild zu kommunizieren. MÄRKISCHES LANDBROT als regionale Marke kann damit sein umfassendes und vorbildliches Umweltmanagement in die Waagschale werfen. Wahloptionen für das klimafreundlichste Produkt entstehen aber erst, wenn auch andere Hersteller der Branche nachziehen und mitmachen. Auf diesen Wettbewerb bin ich heute schon gespannt!“
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Prof. Dr. Urs Niggli ( Direktor Research Institute of Organic Agriculture, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
„Die Lebensmittelwirtschaft zögert mehrheitlich, den Klima-Fussabdruck der Produkte auszuloben. Denn es gibt dazu noch keine allgemein anerkannte Berechnungsmethode und auch bezüglich Kennzeichnung – relative oder absolute Emissionen von Klimagasen – gibt es verschiedene Ansichten der Experten. Die wissenschaftliche Pionierarbeit des Teams um das Märkische Landbrot ist äusserst wertvoll, um diese Unsicherheiten zu überwinden. Erste Erfahrungen in verschiedenen Ländern zeigen, dass Verbraucher die zusätzlichen Informationen beim Kaufentscheid tatsächlich nutzen.“
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Dr. Alexander Beck (geschäftsführender Vorstand der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller Aoel)
„Mit der Berechnung von Carbon Footprints für die gesamte Produktpalette ist MÄRKISCHES LANDBROT auch unter den Mitgliedern der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller Pionier. Der PCF ist ein sinnvolles Instrument, um die klimarelevanten Emissionen im gesamten Produktzyklus zu beleuchten. Aber auch das Engagement von MÄRKISCHES LANDBROT z.B. beim Erhalt alter Getreidesorten oder in der Initiative „fair & regional“ sind wichtige Aspekte der Nachhaltigkeitsleistungen des Unternehmens.“
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Dr. Jan Uwe Lieback (Zertifizierer GUT-Cert)
„Aufbauend auf die Ökobilanzierung hat MÄRKISCHES LANDBROT einen schlüssigen und transparenten Bilanzierungsweg gefunden, um die gesamte eigene Produktpalette mit Carbon Footprints abzubilden. Mit dem vom Unternehmen entwickelten Berechnungstool werden die tatsächlich in der Produktion entstehenden Emissionen auf die tatsächlich erzeugte Produktmenge umgerechnet. Diese neue Methodik geht über den sonst gewählten Ansatz eines statischen und lediglich für einzelne Erzeugnisse erstellten PCF hinaus. Insbesondere schließt er das Kundenverhalten ein und ermöglicht es jedem wirklich „seinen“ PCF für den Brotkauf zu ermitteln.“
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Prof. Dr. Jens Pape (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Fachgebiet Unternehmensführung in der Agrarwirtschaft)
„Einmal mehr zeigt MÄRKISCHES LANDBROT, das auf der Basis eines umfassenden,
systematischen und gelebten EMAS-Umweltmanagementsystems aktuelle Themen zeitnah
aufgegriffen und Pionierarbeit geleistet werden kann. Für die Zusammenarbeit
mit der Hochschule und unsere Studierenden war und ist es eine tolle Herausforderung,
gemeinsam mit MÄRKISCHES LANDBROT die Grundlagen für den Carbon Footprint
zu erarbeiten und damit wichtige Beiträge für die Diskussion um die
klimarelevanten Emissionen aus Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung zu leisten.“
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Wir danken Sebastian Gollnow, Katja Pampel und Prof. Dr. Jens Pape von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. sowie Sabine Schumacher und Prof. Dr. Romy Morana von der HTW Berlin
für die gute Zusammenarbeit bei der Erhebung und Bewertung der Daten, die
für die Erstellung der PCFs erforderlich waren.
Weitere Informationen zu unserem PCF-Rechner werden zur Zeit zusammengestellt
und sind voraussichtlich bis Ende des Jahres als Buch zu beziehen.
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Link zum Verifizierungsbericht
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